St. Jakobskuchen Tarta de Santiago

Seit dem 9. Jahrhundert ziehen Millionen von Pilgern aus allen Teilen Europas nach Santiago de Compostela in Galicien, um das Grab des Apostels Jakob zu besuchen. Noch heute laben sich viele Pilger an einem nahrhaften Kuchen, der mit dem typischen Kreuz des Heiligen geschmückt ist. Woher das Rezept kommt, ist nicht bekannt. Dieses Rezept ist für eine kleine, flache Form (für 4 Personen) berechnet, für einen größeren Kuchen die Zutaten multiplizieren.

Zutaten:

  • 150 g Puderzucker
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 200 g Mandeln ganz
  • Butter und Mehl für die Form

1In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Puderzucker rühren, bis die Masse hellgelb und cremig dick ist. Die Eier zugeben und weiterrühren, es soll eine ganz homogene Masse werden.
In der Zwischenzeit die Mandeln in einen Topf mit kochendem Wasser geben, kurz aufkochen lassen und in ein Sieb geben. Etwas abkühlen lassen, dann lassen sie sich leicht schälen. Auf Küchenpapier trocknen und im Blitzhacker oder der Mandelmühle fein mahlen. Frisch gemahlene Mandeln sind wirklich nicht mit dem fertig gemahlenen aus der Tüte zu vergleichen. Die Tarta de Santiago würde mit den fertigen Mandeln echt nicht schmecken!

2Die gemahlenen Mandeln zugeben und unterziehen. Eine runde Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Form füllen und bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen 20 – 25 Min. backen – bei einer größeren Menge etwas länger, am besten mit einem Holzstäbchen prüfen, ob noch Teig hängen bleibt oder ob er gar ist.

3Den Kuchen aus der Form auf ein Gitter stürzen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. Die Originalkuchen haben in der Mitte das Jakobskreuz, das man mit mit einer Schablone darauf zaubert.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen für den festlichen Kuchen und Feliz Navidad y un Prospero Año Nuevo!